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MEMENTO-System

Memento ist ein System, das Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder leichter Demenz dabei unterstützt, ihre täglichen Aktivitäten zur Förderung eines unabhängigen Lebens zu organisieren.

Unser Design-Research zeigte den Bedarf nach einer Kombination der Vorteile von virtuellen und materiellen Werkzeugen sowie die Integration und Adaption bereits vorhandener Hard- und Softwaresysteme. Der Bezug auf vertaute Organisationssysteme wie ein Notizbuch, Tisch- oder Wandkalender und eine Armbanduhr erhöht die Akzeptanz des Systems bei den potenziellen Nutzerinnen und Nutzern.

Die MEMENTO-Produktfamilie besteht aus zwei verschiedenen Geräten:

Main Device: Das MEMENTO-Notizbuch besteht im Wesentlichen aus einem Marker und zwei beschreibbaren E-Ink-Tablets. Wenn das Notizbuch nicht verwendet wird oder geladen werden muss, kann es an einem dafür definierten Ort als Tisch- oder Wandkalender positioniert werden. Bei Bedarf kann es Uhrzeit, Datum oder den nächsten Termin visuell oder akustisch ankündigen.

All-Day Device: Basierend auf den gleichen Technologien und Materialien wie das Hauptgerät, ist die MEMENTO-Uhr ein täglicher Begleiter und Erinnerungshilfe um den nächsten Termin, Medikamenteneinnahme und vieles mehr zu organiseren.

Das Notizbuch der Kalender und die Uhr sind archetypische Objekte, die sich im Alltag nicht abheben und die Nutzer nicht als Patienten stigmatisieren.

Design Team: Stefan Moritsch, Kathrina Dankl, Fritz Pernkopf, Katharina Bruckner

Konsortium: Virtualware (SP), AIT Austrian Institute of Technology GmbH (AT), Medical University of Vienna (AT), Wetouch (AT), Università degli Studi di Perugia (IT), Integris (IT), Bidaideak (SP), Citard Services Ltd (CYP)

Laufzeit: 05.2017 – 02.2020

Website: http://www.memento-project.eu

Das Projekt wird finanziert vom „Active and Assisted Living (AAL)“ Programm, welches Projekte unterstützt die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) entwickeln um die Lebensqualität von älteren Menschen zu verbessern. Nationale Fördergelder kommen vom benefit Programm der FFG.

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